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MIKHAIL CHEKALIN


CHEKALIN, MIKHAIL

Biografie


Chekalins (Jahrgang 1959) musikalischer Werdegang ist eine Gratwanderung zwischen solider handwerklicher Ausbildung und ideologisch geprägter Beschränkung von Kreativität durch das sowjetische System. Mal abgesehen von der Filmmusik eines Eduard Artemyev hat es elektronische Musik in Russland offiziell nie gegeben.

Betrachtet man heute dort dieses Genre genauer und sieht Artemyev als Pionier der Synthesizer Musik in den 60er und 70er Jahren, so offenbart sich Mikhail Chekalin in den 80er Jahren als d e r Underground Elektroniker einer jungen russischen “independent” – Szene. Durch Gorbatchows “Glasnost”- Politik wurde Chekalin von offiziellen Stellen zumindest nicht mehr verleugnet und bekam in 1988 die Gelegenheit, bei der Melodija insgesamt 14 LPs zu veröffentlichen. Bei der Arbeit im Studio vermeidet Chekalin Sequencer, Playback- und Mischpulttechnik zugunsten von Liveeinspielungen. In seinen Kompositionen artikuliert sich ein eklektisch-philharmonischer Stil.

Presse:

“Chekalin entführt den Zuhörer in eine irisierende, symphonisch-elektronische Klangwelt. Mit großem Erfindungsreichtum pulsiert seine Musik zwischen ruhigen, aber spannenden Momenten und dramatischen Höhepunkten. Vielschichtig interessant, nicht nur, weil die Musik aus einem bisher verschlossenem Teil der Erde kommt.” – Keys

“Phantastisch fantasievolle Musik, so klar wie Glasnost, so sättigend wie Borschtsch und so prickelnd wie Krimsekt.”
– Keyboards

“Diese CD sollte man auf jeden Fall in die engere Wahl ziehen. Sie ist fern von allen Klischees und erweitert so manchen Klanghorizont.”
– Electronic Musik Magazin

“Musik zum Träumen und Abschalten, Entspannen und Auftanken. Ein Muß für Sammler elektronischer Musik und ein hervorragendes Album, um in die Traumwelt der Synthesizer-Musik einzusteigen.”
– Saarlouiser Rundschau

 




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