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Vom 04. bis 10. November 2019 wird Berlin im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen, wenn ganz Deutschland den Fall der Mauer, die Deutschland einst in Ost und West teilte, mit einem großen Hauptstadt-Festival zum 30jährigen Jubiläum feiert. Für viele Menschen ist der 9. November 1989 als Tag der Wiedervereinigung nach einer friedlichen Revolution in lebendiger Erinnerung geblieben und mit ihrer ganz persönlichen Geschichte verknüpft. Die bewegenden Bilder des Mauerfalls und tausender Menschen, die an diesem Tag ihre Freiheit wiedererlangten, haben sich in das nationale Gedächtnis Deutschlands emotional eingebrannt und auch nach 30 Jahren nichts von ihrer Intensität eingebüßt. Auch die Musik dieser Zeit spiegelt das eindrucksvoll wider, welche der Sampler „30 Jahre Mauerfall“ mit einer bunten Mischung aus Schlager-Hits, wie z. B. dem Ausnahme-Hit „Verdammt, ich lieb Dich“ (16 Wochen Platz 1 im Jahr 1990) von Matthias Reim und internationalen Pop-Songs wie u. a. „Toms Diner“ von DNA feat. Suzanne Vega oder „I feel good” (aus dem 1989er Schimanski-Tatort „Katjas Schweigen“ mit Katja Riemann) von Tony Carey bis hin zu bekannten bis ungewöhnlichen Mauerfall-Titeln von Musikern unterschiedlichster Couleur, wie z. B. von John F. und die Gropiuslerchen mit ihrem „Berlin, Berlin (…dein Herz kennt keine Mauern)“, Karussell mit dem Lied „Marie, die Mauer fällt“ oder dem legendären und unvergessenen Drafi Deutscher mit seinem Titel „Über Grenzen geh‘n“ dokumentiert. Auch spätere Lieder, die das Zusammenwachsen von Ost und West thematisierten, wie z. B. der Schlager-Hit „Auf den Dächern von Berlin“ des Duos Freudenberg & Lais oder der Klaus Lage Titel – „Immer und ewig“ oder auch das Lied „Aquarium“ von Stefan Waggershausen, sind auf diesem Album zu hören. Mit Veronika Fischer, Karussell, Ekki Göpelt, Petra Zieger, Helga Hahnemann und weiteren, ehrt die Doppel-CD gleichzeitig auch viele herausragende ostdeutsche Musiker, die die westdeutsche Musikszene fortan bereicherten. Am Ende ist diese Compilation musikalisch ebenso bunt und tolerant geworden, wie das heutige Berlin.

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